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Prinzipiell kann man sagen, dass es zweierlei verschiedene Arten von Magnete gibt. Den statischen oder auch Permanentmagnet genannt und das durch Strom erzeugte Magnetfeld. Beim Permanentmagneten handelt es sich um die klassische Form, die man kennt. Eine gewisse Strärke, die i. d. R. in Gauss ausgedrückt wird und keine Einstellmöglichkeiten. Diese Form der Magnete gab es schon im Altertum in Form von Magnetsteinen.

Viele alte Hochkulturen von den Ägyptern, Chinesen, Mayas, Griechen bis hin zu den Römern nutzten die Kraft des Magnetismus. Eingesetzt wurden Magneteisensteine und Magnetstäbe.  Alte Schriften berichten von Hippokrates, im Zusammenhang mit dem "Eisen anziehenden Stein".

Im Mittelalter wird es relativ Still um die Magnetfeldtherapie, erst in der beginnenden Neuzeit beschäftigen sich die Ärzte  vermehrt wieder mit dem Magnetismus. Vor allem der bekannteste Arzt dieser Zeit Paracelsus. Er arbeitete sehr viel mit dem Magneten, und machte ihn zu einem festen Bestandteil seiner Therapie.

Einen weiteren Aufschwung hat diese Therapie  als so genannter animalischer Magnetismus durch Franz Anton Mesmer erhalten. Obwohl er mit seinen sehr spektakulären Erfolge die Magnetfeldtherapie in Europa sehr bekannt machte, schadete er ihr genauso, da er zum einen sehr viele Neider hatte und sich gleichzeitig als Träger der Magnetkraft und Magnetiseur sah.

Die heutige, Pulsierende Magnetfeldtherapie hat jedoch mit den Ursprüngen dieser Therapie recht wenig zu tun. Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Elektrizität entdeckt, die auch die Weichen für die moderne Elektrotherapie in der Medizin stellte. 

Im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigten sich seither viele Wissenschaftler die biophysikalischen und physiologischen Wirkmechanismen der Magnetfeldtherapie zu erforschen und aufzuklären. Viele Wirkmechanismen der Magnetfeldtherapie sind inzwischen geklärt und erforscht. Allein in den letzten 30 Jahren gab es über 6000 Veröffentlichungen von medizinischen Studien. Viele dieser Studien können Sie unter http://www.pubmed.com (Englisch) abrufen.

Moderne Magnetfeldtherapiesysteme verfügen über ein Steuergerät mit dessen Hilfe ein Impuls an Spulen, die i. d. R. in einer Therapiematte positioniert sind, gesendet werden kann. Dadurch wird das Magnetfeld aufgebaut. Der Impuls wird immer wieder auf- und abgebaut. Die Steuergeräte verfügen normalerweise über unterschiedliche Programme um auf den jeweilige Problematik ideal eingehen zu können. Das hätte sich bestimmt Paracelsus gewünscht !

Der Mensch besteht aus 70 - 90 Billionen Zellen. Jede einzelne Zelle stellt einen kleinen Baustein des gesamten Körpers dar. Jede Zelle hat die Aufgabe Nährstoffe und Sauerstoff zu verwerten und nach der Verwertung Schlackenstoffe, Kohlendioxid und Wasser wieder auszuscheiden. Bei diesem Vorgang wird lebensnotwendige Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP) produziert. Die Nährstoffe, der Sauerstoff und das Wasser, welche für diesen Prozess elementar wichtig sind, gelangen durch die Zellmembran in das Zellinnere. Jede Zelle hat eine elektrische Gleichspannung (Membranpotential) von 70-90 mV. Wenn nun die Zelle ständig negativen Umwelteinflüssen wie z. B. Stress, falscher Ernährung, Elektrosmog, Bewegungsmangel und anderen Umweltbelastungen ausgesetzt wird, sinkt das schützende Membranpotential. Nährstoffe und Sauerstoff gelangen nicht mehr in ausreichendem Maß in die Zelle, somit kann der oben genannte Prozess der Lebensenergiegewinnung nicht mehr vollständig funktionieren. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Umweltbelastungen kommt oftmals noch ein nachlässiger Lebenswandel mit übermäßigem Nikotin-, Koffein- und Alkoholgenuss (Vitaminräuber), der i. d. R. mit einem sinkenden Nährstoffangebot verbunden ist. Die Folgen hieraus sind nicht selten Schlafstörungen, Mündigkeit, Konzentrationsschwäche und Anderes. Auch Stoffwechselstörungen können hieraus resultieren, was in der Folge zu Krankheiten und einem Verlust an Lebensqualität führt. Ein sehr interessantes Buch, in diesem Zusammenhang ist "Stoffwechsel - Der Schlüssel zur Gesundheit von Prov. Dr. med. Hellmut Mehnert"

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14.02.2007

 

 

 

 

 

                  

 

 

 

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